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Initiative für

ein weltoffenes Geithain (IfG)

 Wir wollen ein buntes, fröhliches, demokratisches und friedliches Geithain mit Zukunft für uns und unsere Kinder und Enkel.

 

"Wenn wir `was machen, stehen die doch das nächste Mal vor unserem Haus."

Doch genau darin besteht die Herausforderung an die Zivilgesellschaft, an uns alle: Einschreiten, anstatt weiter zu gehen. Sich empören, anstatt den Mund zu halten. Aktiv werden, anstatt weg zu schauen.

"Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben - nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen." (Albert Einstein)

 

Geithain ist mit seinen reichlich 5500 Einwohnern ein sehr lebens- und liebenswertes Städtchen. Durch seine landschaftlich schöne und ruhige Lage zwischen dem Kohrener Land und dem Muldental lädt es nicht nur Touristen zum Entdecken und Erholen ein. Geithain ist auch als Wohnort reizvoll und das nicht nur wegen seiner hervorragenden Verkehrsanbindung über Schiene oder Autobahn nach Leipzig und Chemnitz. Die Bildungslandschaft wird geprägt von mehreren Kindertagestätten, einer traditionsreichen Grund- und Mittelschule sowie zwei Gymnasien in freier Trägerschaft. Für Kultur, Sport  und Entspannung bestehen vielfältige Möglichkeiten, ob in einem der zahlreichen Vereine, bei Veranstaltungen im Bürgerhaus, im Heimatmuseum, in der Bibliothek, dem beliebten Tierpark, einem grosszügigen Freibad oder dem Henning-Frenzel-Stadion.

Leider hat aber Geithain seit Jahren ein Problem. Vor allem seit Oktober 2008, als eine erste grosse Neonazidemo durch die Innenstadt marschierte, wurde Geithain immer wieder durch menschenverachtende Aktivitäten einer lokalen Neonaziszene heimgesucht. Der Höhepunkt dieses Treibens ereignete sich im Mai 2010, als ein 19jähriger Neonazi einen 15jährigen Jugendlichen lebensgefährlich verletzte. Diese Tat, der in den Monaten und Jahren darauf zahlreiche weitere Aktivitäten folgten, gab den Anstoß, dass sich in diesem Jahr unsere demokratische Bürgerinitiative, die Initiative für ein weltoffenes Geithain (IfG) gründete. Entgegen der weiterhin in Gleichgültigkeit verharrenden Geithainer Bürgerschaft, hielten wir es für wichtig, die Aktivitäten der Neonazis öffentlich zu machen und ihnen entgegenzutreten. Dabei setzen wir uns für ein Leben ein, in dem nicht Menschenverachtung und Gewalt herrschen, sondern Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft die wichtigsten Güter sind.

Erfreulicherweise ist in den vergangenen 3 Jahren die Zahl der öffentlichen Aktionen der Neonaziszene deutlich zurückgegangen, was wir auch als Verdienst unserer Initiative begreifen. Doch im Internet und in sozialen Netzwerken wird vor allem durch NPD-Stadtrat Manuel Tripp und seine Gesinnungsgenossen weiter unverdrossen menschenverachtendes Gedankengut verbreitet.

In den vergangenen Jahren bildete sich für unsere Initiative ein weiterer Arbeitsschwerpunkt heraus: Die Unterstützung von Flüchtlingen, die in den Wohnheimen in Elbisbach und Hopfgarten und seit einiger Zeit auch in Geithainer Wohnungen untergebracht sind. Jährlich stattfindende Fußball- und Volleyballturniere, Musik-, Kabarett- und Filmveranstaltungen, gemeinsame Feiern und viel individuelle Hilfe sind einige Beispiele unserer Aktivitäten. In der kommenden Zeit dürfte dieser Aspekt noch mehr Augenmerk erfordern, werden doch auch in Geithain neue Mitbürger erwartet, die vor Krieg und Not in ihrer Heimat fliehen mussten. Sie freundlich zu empfangen, menschenwürdig unterzubringen, mit unserer Gesellschaft vertraut zu machen und Begegnungen zu schaffen- dieser Aufgabe werden wir uns verstärkt stellen.

 bemalte Mauer beim ALDI-Markt in Geithain

 Wir freuen uns über die von Geithainer Kindern gestaltete Mauer neben dem Aldi-Markt in unserer Stadt! Davor wurde sie häufig von Rechtsextremisten als Propagandafläche genutzt.

 

 



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